
Zustand vieler Gebäude
undichte Gebäudehülle hohe Wärmeverluste

Neue Anforderungen an Neubau und Sanierung
dichte Gebäudehülle Energieeinsparung

Folgen dichter Bauweise
hohe Luftfeuchtigkeit geringer Luftwechsel

Folgen unzureichender Lüftung
Schimmelbildung Feuchte -Schäden schlechte Luftqualität | Die Energieeinsparverordnung EnEV stellt komplexe Anforderungen an Gebäude sowohl im Neubau wie auch in der Sanierung.
Der Wärmeverlust über die Gebäudehülle sowie die Effizienz der Heizanlage müssen in ein wirtschaftliches und energetisches Gleichgewicht gebracht werden, was breites Fachwissen in der Planung und praktische Erfahrung in der Umsetzung voraussetzt.
Entscheidend ist: Die Gebäudehülle muss aus energetischen Gründen dicht sein, gleichzeitig ist ein ausreichender Luftwechsel zu gewährleisten. Eine Mindestluftwechsel muss dazu nutzerunabhängig sicher gestellt werden!
Dieser Punkt wird von der verantwortlichen Bauausführenden gerne vergessen, bzw. auf den Nutzer des Hauses abzuwälzen versucht. Ein grobfahrlässiger Fehler!
Eine dichte Gebäudehülle hat zur Folge, dass anfallende Luftfeuchtigkeit nicht mehr im ausreichendem Maße abgeführt wird. Die Folge: Ein ungesundes Raumklima sowie eine hohes Risiko für Bauschäden und Schimmelbildung.
Eine dichte Gebäudehülle, die eine energetisch Bauweise sinnvoll macht, erfordert daher eine veränderte Sicht auf bauphysikalische Prozesse!
Die althergebrachte Lüftungsmethode über Stosslüftung hat zwei erhebliche Nachteile: Um eine angenehme und unbedenkliche Luftfeuchtigkeit von 40 – 60% zu erhalten, müsste (auch nachts) alle 2 Stunden für 10 Minuten gelüftet werden, was enorme Wärmeenergieverluste zur Folge hat. Davon abgesehen, dass mit Stosslüftung keine sichere Abfuhr der Luftfeuchtigkeit gewährleistet wird, ist diese Art der Lüftung praxisfremd und dem Nutzer unzumutbar!
Ein ausreichender Luftwechsel bei guter Energiebilanz des Gebäudes ist nur mit einem durchdachten, ins Heizungssystem eingebundenen Lüftungskonzept zu erreichen!
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